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Songanalyse
Gruselgitarre Offline
Solist
********

Beiträge: 929
Themen: 24
Registriert seit: Oct 2006
#9
RE: Songanalyse
Man lernt nie aus, Hanjo. Wo wird denn eine sich dauernd wiederholende Akkordformel (oder die Popformel) als Turnaround bezeichnet? Ist nicht ironisch gemeint, sondern interessiert mich wirklich, denn das habe ich noch nicht gehört.
Den Turnaround (und ich bin kein Jazzer) habe ich im Studium als eine Schlussformel kennengelernt: man kommt durch eine kurze Akkordverbindung (die meistens mit 5 endet) wieder auf den Beginn des Stückes zurück. Eine "sich wiederholende (einfache) Akkordfolge" ist für mich dagegen eben genau das oder eine "Kadenz".

Mich hat der Ausdruck "Jobim-Akkord" besonders deshalb gewundert, weil Prof. Fladt ein Musikwissenschaftler ist. Dort spricht man doch auch nicht vom "Wagner-Akkord" sondern vom "Tristan-Akkord". Das finde ich auch sinnvoll und richtig, denn Richard Wagner hat keine "neuen" Akkorde erfunden, sondern einen bekannten Akkord in seinem Stück "Tristan und Isolde" in einen neuen Zusammenhang gestellt.
Ich habe aber eben noch einmal die Sendung gehört und muss einschränken, dass Fladt auch "Jobim typische Akkorde" sagt, was ich viel besser und passender finde.
Im "Girl von Ipanema" ist genau die Akkordfortschreitung drin, die Fladt meint (Takt 5-6). In "Wave" finde ich sie nicht, aber vielleicht gibt es auch andere Versionen, die ich nicht kenne. Aber es gibt bestimmt Musikwissenschaftler oder Musikjournalisten, die auch dort "Jobim typische Akkorde" finden...

Ich will damit nur, wie gesagt, zum Ausdruck bringen, dass nicht alles richtig sein muss, was ein Professor von sich gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Fladt das selbst auch so sieht.

LG von Grusel
17-01-2016, 06:04
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