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Tonlage Kinder - Druckversion

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RE: Tonlage Kinder - macerror - 20-04-2008

kann mir jemand sagen, welche Tonlagen für das Singen mit Kindern geeignet ist.
bin grad dabei mir einige Lieder herauszuhören, müsste wie gesagt allerdings wissen wie ich sie transponieren muss, damit ich sie mit Kindern spielen/singen kann.

schonmal besten dank


- Mjchael - 22-04-2008

Leider kann man das nicht so einfach sagen. Kinder singen etwa eine bis anderthalb Oktaven höher als Männer. Damit haben die Kinder die gleiche Singstimme wie Frauen. Doch auch bei Kindern gibt es bis zu einer Oktave Varianz.

Daher tranzponiere Lieber jedes Lied in 3 bis 4 Tonarten und probiere die passende aus.

Eine andere Strategie ist es, die Lieder alle etwas tiefer anzusetzen, und dann mit einem Capo rauf zu setzen, bis es passt.

Ansonsten sing doch mal mit den Kindern das
Danke für diesen guten Morgen

jeweils einen Halbtonschritt höher, und prüfe nach, ob sie mitkommen. Und danach richte dich.

Gruß Mjchael


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- Oslo - 22-04-2008

Habe mit E gute Erfahrungen gemacht
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MfG, Biggrin2 Marco.


- Panka77 - 22-04-2008

Zitat:Original von OsloFighter:
Habe mit E gute Erfahrungen gemacht
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Pentatonik-Übersicht

MfG, Biggrin2 Marco.


Ein Thema dass mich auch sehr beschäftigt grade. Bisher hab ich alle lieder einfachkeithalber in C-Dur gespielt (zumindest das meiste) weil ich einfach in der Tonart so routiniert bin fast alle Kinderlieder spontan spielen zu können.

Aber es ist für Kinder sicher besser höher zu singen. Also wenn ich E-Dur errieichen will Capo im zweiten Bund? Wäre das sinnvoll?
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- Fetzi_die_Tretmine - 22-04-2008

Das Thema ist echt interessant. Wie findet man raus in welcher Tonlage man selber singt? Gibt es Verallgemeinerungen?

lg
fetzi
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- ov1667 - 22-04-2008

@Fetzi

Klar -> Link

Gruß, Jens
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A flat minor!


- Andy63 - 22-04-2008

Zitat:Original von Fetzi_die_Tretmine:
Das Thema ist echt interessant. Wie findet man raus in welcher Tonlage man selber singt? Gibt es Verallgemeinerungen?

lg
fetzi
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Ich hab zwar keine Ahnung von Theorie... aber ich würde so vorgehen:
Spiel ein dir gut bekanntes Lied un setze ein Capo bei jedem Durchgang einen Halbton höher. Irgendwann merkst du, dass du mit der Stimme nicht mehr so hoch wie nötig kommst und deshalb eine ganze Oktave tiefer singen musst. Genau in der Mitte zwischen dem Punkten an denen du die Oktave während des Liedes wechseln musst (nach oben und nach unten) ist die Tonart, die dir am Besten liegt.

Gruß, Andy
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- ov1667 - 22-04-2008

@Andy

\"Tonlage\" ist doch \"Stimmlage\" also Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass ...
Das hat mit Tonart eigentlich wenig zu tun.
Der Hinweis mit den 2 Oktaven passt hingegen ganz gut (Ausnahmen: Stücke von Queen - eher mehr, Stücke von Metallica - max. 1 Oktave Wink ).

Gruß, Jens
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- Mjchael - 23-04-2008

Probiere doch die Töne deiner Gitarre zu singen.

Ich schaffe in etwa das tiefe G bis zum hohen G. Das sind 2 Oktaven.

Ich weiß, dass ich mit Einsingübungen und so bis runter zum F oder hoch bis zum A komme, aber dass ich die höchstens ein oder zweimal im Lied singen will, weil mir doch die Puste ausgeht.

Lieder, die bei mir mit dem Tiefen A anfangen und etwa bis zum C hoch gehen klingen bei mir recht flach und ruhig, da ich da keinen Druck aufbauen kann.

Lieder die etwa vom mittleren G bis zum hohen G liegen da kann ich mehr Gas geben und die klingen dann viel kräftiger.

Typische Stimmlage die zwischen Barriton und Tenor liegt und eher für die höheren Töne geeignet sind.

So in etwa kann man seine Stimme mal austesten. Einfach die Tonhöhe auf der man kräftig klar und laut singen kann als den Standard für sich selber anvisieren.

Die Tonart ist übrigens nicht ausschlaggebend für die Tonlage der Kinder, sondern das Tonspektrum. Also den tiefsten Ton und den höchsten Ton, den die Kinder singen können gibt den Ramen an, und die Oktave in der zwischen den beiden Extremen, das sollte in etwa die Tonlage sein, auf der die Lieder klingen sollen.

Ich hoffe das hilft euch weiter.

In der Praxis probiere ich aber einfach ein Lied aus, und schaue, ob die Kinder das schaffen. Wenn es zu hoch oder zu tief ist, wird es eben eine Terz bis eine Quinte höher oder tiefer gesetzt. Dabei schaue ich dann, ob die Tonart auch für mich spielbar ist.

Also Transponieren (mit Stift und Bleistift, und aus dem Kopf sofort beim Spielen) das sollte bei dir auf den nächsten Lehrplan stehen.

Gruß Mjchael


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- Andy63 - 23-04-2008

Zitat:Original von ov1667:
@Andy

\"Tonlage\" ist doch \"Stimmlage\" also Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass ...
Das hat mit Tonart eigentlich wenig zu tun.
...



jupp... ich sach doch... von Theorie hab ich keine Ahnung... ;D

Gruß, Andy
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