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Solo ohne Notenkenntnis - Druckversion

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RE: Solo ohne Notenkenntnis - wanksta - 17-07-2007

in den threads über dieses thema(hab nich viele gelesen) steht viel über die gemeinsame tonart die man aus der akkordfolge ableiten kann und bla und blub......die wahrheit ist ich spiele nicht nach noten auf der gitarre und kann also nihc gucken welchen ton ich grad anschlagen darf damit es in der passenden tonart bleibt
muss ich also alle noten auf dem gesamten griffbrett auswendig lernen um ein vernünftiges eigenes solo spielen zu können?Asdf


- loner - 17-07-2007

joa... zumindest wenn du improvisieren willst.
Wenn du ein solo zu ner akkordfolge o.ä. schreiben willst, und was im kopf hast, kannst du dir uach die töne zusammensuchen,.

Also ich habe außer der c-dur tonleiter und der kromatischen kein theorie wissen(was tonleitern angeht^^) und komme (mittlerweile^^) auch gut mit dem improvisieren parat...
Irgendwann hat man das im gefühl.. so wars zumindest bei mir.

Viel dudeln und ausprobiern zu liedern, oder theoriewissen aneignen ^^


- ov1667 - 17-07-2007

Zitat:Original von wanksta:
...
muss ich also alle noten auf dem gesamten griffbrett auswendig lernen um ein vernünftiges eigenes solo spielen zu können?Asdf

Moin,

nö, musste nicht. Du solltest aber \"Skalen\", also Fingersätze innerhalb einer Tonart lernen. Die kannst du dann verwenden.

Gruß, Jens

--
Gibson - Inspiring cries of \"turn-that-damn-thing-down\" since 1952
What do you get when you throw a piano down a mine shaft?
A flat minor!


- wanksta - 17-07-2007

was meinst du mit skalen innerhalb einerhalb einer tonart?


- ov1667 - 17-07-2007

Mmh, drücken wir es mal so aus: du spielst ein \"Muster\", d.h. auf der E-Saite 5. Bund, 7. Bund, dann A-Saite 4., 5., 7., dann d-Saite 4., 6., 7. usw.
Dieses \"Muster\" kannst du verschieben (z.B. um 2. Bünde nach oben, E: 7, 9 A: 6, 7, 9 ...), dann passt es für eine andere Tonart.
Die Abstände zwischen den gegriffenen Saiten bleiben immer gleich und die Töne innerhalb dieses \"Musters\" passen zu bestimmten Akkordfolgen.

Alles weitere erfordert, dass du dich ein wenig mit Theorie befasst Wink

Der Vorteil der Gitarre ist aber, dass du auch \"Muster\" oder \"Bilder\" lernen und spielen kannst, ohne wirklich zu wissen, was du da eigentlich tust ... Rolleyes

Gruß, Jens
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Gibson - Inspiring cries of \"turn-that-damn-thing-down\" since 1952
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A flat minor!


- wanksta - 17-07-2007

ja danke schon ma aber ich hab mich mit theorie befasst und diese ganzen workshops durchgelesen und da is immer von noten die rede halt so welchen ton ich bei welchem akkord anschlagen darf und so etwas deswegen hab ich auch dieses thema eröffnet


- Butti21 - 18-07-2007

Also grundsätzlich reicht dir schon (so wie von ov beschrieben) eine Art \"Muster\" und dann musst du nur entweder wissen in welcher Tonart das Stück geschrieben ist und dann mit einem der entsprechenden mustern darüber spielen oder du spielst zu jedem Akkord ein anderes \"Muster\" (besser Skala),das ist allerdings schwieriger und aufwändiger. Bei beidem musst du allerdings wissen wo der Grundton der Skala ist weil du ja nach dem die jeweilige Lage der Skala auswählen musst! Für den Anfang sollte die Dur sowie Moll Tonleiter auf der tiefen E und A Saite reichen.Hinzukommen sollte dann noch die Mollpentatonik für die rockigen und bluesigen sachen.die ist allerdings gar net mehr schwer wenn du schon die Dur und Moll tonleitern bzw. Skalen kannst. Und dann kannst du dich an die Tips von OV halten(verschieben etc.)

Gruß Butti

PS: kann dir an dieser stelle mal das hier anbieten. Dort findest du alle Skalenmuster(wirklich ALLE z.B so en Kram wie Enigmatic und Kumoi,schau mal selbst), musst du nur noch \"zusammenbauen\"


- Mjchael - 19-07-2007

Also um ein wenig Theorie kommst du einfach nicht herum.
Du solltest schon einmal die Notennamen kennen.

Das hier solltest du wirklich lernen. Und du kriegst es in einem Wochenende hin.
(meine Schüler brauchen in der Regel eine viertel Stunde dafür)
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_C-Dur-Tonleiter_Workshop


Auch die C-Dur-Tonleiter sollte man sich mal einverleiben.


Jedoch musst du nicht unbedingt Noten lesen können.
Aber ein paar Muster sollte man sich schon einprägen.

einige fangen mit den Pentatoniken an
http://www.gitarrenboard.de/viewtopic.php?t=18507&start=1&seite=1#0
Am beliebtesten ist da die Moll-Pentatonik
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Die_Moll-Pentatonik
Es gibt da aber die Tücke mit dem Blues und den Bluenote.


Ich bevorzuge daher die Tonleitern
Da gibt es auch viel zu lesen, aber du kannst ja langsam machen.
http://www.gitarrenboard.de/viewtopic.php?t=13330&start=1&seite=1

Die passenden Bilder dazu:
das ist eine Zusammenfassung von dem oberen. Auf einmal ist das zu viel, aber trotzdem nicht schlecht.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Skalentypen

Es mag vielleicht besseres für den Anfang geben (hab es noch nicht gefunden) , aber die beiden Methoden funktionieren.


Einen Spicker mit dem ich eigentlich immer nur Arbeite ist folgender:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ce/Gitarre_Haupt-Skalen-Akkkorde-Pentatoniken.pdf


Übrigens, so ein bisschen Notenlesen schadet keinem:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Noten_lesen_lernen_mit_Tricks.pdf


Gruß Mjchael
--
Mein Gitarrenkurs bei den Wikibooks und die besten Lern-Threads