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Pentatoniken,wie zusammengesetzt?
bo-Fan84 Offline
Klampfer
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#1
RE: Pentatoniken,wie zusammengesetzt?
Hi!
Ich könnte ausflippen!!!! Wieso muss Musik so kompliziert sein!?!!????!!!!??!?!?!?

Ich will mich jetzt an Pentatoniken und Tonleitern heranwagen. Dabei gibt’s natürlich nur Probleme!

Folgendes:
Pentatoniken werden doch aus den Stufen 1, 2, 3, 5, 6 in dur zusammengesetzt. Das wäre bei C also c, d, g, e, a. Ist ja auch logisch. Aber wie mache ich das zum Beispiel bei E. Ich habe gesehen, dass die Töne in der E-Dur-Pentatonik e, f#, g#, h, c# sind. Aber woher nehme ich das? Ich habe immer gedacht, ich müsse aus dieser folgenden Zeile ablesen: e f g a h c d e f g a h c d. Nur da gibt es keine Noten mit #.
Bitte helft mir.


Mit freundlichen Grüßen
12-07-2004, 20:50
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startom Offline
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#2
 
Geh das ganze anders an:

Merk dir die 12 Einzeltöne:
A - A# - B - C - C# - D - D# - E - F - F# - G - G#

Jetzt kommts auf die Abstände innerhalb der Tonleiter drauf an.

Dur-Tonleiter:
Beispiel C-Dur
C D E F G A B, entspricht also, ausgehend von C, in Abständen in Bünden auf der Gitarre:
2-2-1-2-2-1

Moll-Tonleiter:
Beispiel A-Moll
A H C D E F G, dasselbe wieder in Bundabständen:
2-1-2-2-1-2

Wenn du jetzt nach diesen Regeln die Töne anderer Tonleitern ausfindig machen willst, ergeben sich bei der E-Dur-Tonleiter folgende Töne:
E - F# - G# - A - B - C# - D

Ich hoffe, ich habs dir verständlich rüberbringen können.
--
Gruss aus der Schweiz
Tom Drink


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Tom
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13-07-2004, 07:20
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Mjchael Offline
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#3
 
Möglichkeit 2
Quintenzirkel (PDF) lernen und die 5 nebeneinanderstehenden Buchstaben im Urzeigersinn aufsagen.

F-Dur Pentatonik: F C Geh Du Alter
C-Dur Pentatonik: C Geh Du Alter Esel
G-Dur Pentatonik: Geh Du Alter Esel Hohle
D-Dur Pentatonik: Du Alter Esel Hohle Fische
A-Dur Pentatonik: Alter Esel Hohle Fische Cis
E-Dur Pentatonik: Esel Hohle Fische Cis Dis
H-Dur Pentatonik: Hohle Fische Cis Dis Gis
Fis-Dur Pentatonik: Fische Cis Gis Dis Ais

Letzteres hat eine ähnliche Reihenfolge wie das obere
C -> Cis; G -> Gis, D -> Dis; A -> Ais

Die B-Tonarten sind nur unwesentlich schwerer; den der Satz geht in die andere Richtung.

Frohe Berliener essen Aas des Geschmackes.
Aber auch im Uhrzeigersinn ähnelt die Reihenfolge zumindest dem Satz Geh du Alter Esel Bringe Fische...

Und in der Reihenfolge
Ges Des As Es B F C G D A E H Fis Cis Gis Dis Ais

Da Kreuz und Bes nicht miteinander gemischt werden, ist es eigentlich ganz einfach.

Wenn du die ganze Dur-Skala mit Vorzeichen haben willst, nimmst du noch den Buchstaben vor der 5er Gruppe und den Buchstaben nach der 5er Gruppe mit hinzu.
C-Dur: F + C Geh du alter Esel + hohle

Gruß Michael

--
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13-07-2004, 11:41
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bo-Fan84 Offline
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#4
 
Ist ja doch ganz einfach, vielen Dank!
14-07-2004, 09:31
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Ralfi Offline
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#5
 
[song]
Halbtonschritte:
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 – 10 – 11
Symbolschreibweise:
1 – b2 – 2 – b3 – 3 – 4 – b5 – 5 – b6 – 6 – 7 – maj7

Dur-Tonleiter in Symbolschreibweise:
1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – maj7
Beispiel C-Dur:
C – D – E – F – G – A – B

Dur-Pentatonik in Symbolschreibweise:
1 – 2 – 3 – 5 – 6
Beispiel:
C – D – E – G – A

Moll-Tonleiter (äolisch) in Symbolschreibweise:
1 – 2 – b3 – 4 – 5 – b6 – 7
Beispiel A-Moll:
A – B – C – D – E – F – G

Moll-Pentatonik in Symbolschreibweise:
1 – b3 – 4 – 5 – 7
Beispiel:
A – C – D – E – G
[/song]
--
Ralfi

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Ralfi

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bo-Fan84 Offline
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#6
 
Hi!
Dann ist ja alles soweit klar. Nur ich frage mich, wie man Tonleitern spielt. ich höre immer nur, man sollte Tonleitern spielen...
Ja aber wie, kreuz und quer die Noten \"anhauen\" oder wie macht man das?
15-07-2004, 10:51
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startom Offline
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#7
 
Meiner Meinung nach sollte man zuerst das Lagenspiel beherrschen, wenn man die Tonleiter üben will.

Lagenspiel heisst, dass du die linke Hand innerhalb der Lage nicht bewegen musst. Somit kannst du dich besser orientieren. Spiel also die Tonleiter nicht nur auf einer Saite, sondern über alle 6 Saiten, von der tiefen zur hohen e-Saite.
wichtig: jeder Finger hat seinen eigenen Bund und verlässt ihn (ausser für Sliding, etc.) nicht!

Beispiel dazu für eine Lage mit entsprechendem Fingersatz:

[song]
A-Moll Pentatonik

5 6 7 8 (Bund)
|-x-|---|---|-x-|
|-x-|---|---|-x-|
|-x-|---|-x-|---|
|-x-|---|-x-|---|
|-x-|---|-x-|---|
|-x-|---|---|-x-|
1 2 3 4 (Fingersatz: 1 Zeigefinger, 2 Mittel, 3 Ring, 4 kleiner

[/song]

Jetzt kannst du loslegen:
1. Alle Töne der Reihe nach von oben nach unten und von unten nach oben, bis das Gefühl für die Tonleiter vorhanden ist.

2. Andere Reihenfolgen festlegen, zwei Beispiele, wie ichs jeweils mache.

[song]
|---------------------------------------------------------------5----- 5-8|
|-----------------------------------------------5-----5-8---5-8---5-8- ---|
|-------------------------------5-----5-7---5-7---5-7-----7----------- ---|
|---------------5-----5-7---5-7---5-7-----7--------------------------- ---|
|-----7-5---5-7---5-7-----7------------------------------------------- ---|
|-5-8-----8----------------------------------------------------------- ---|


|-----------------------------------5---8---------------------------|
|---------------------------5---8-5---8------------------------------|
|-------------------5---7-5---7--------------------------------------|
|-----------5---7-5---7----------------------------------------------|
|---5---7-5---7------------------------------------------------------|
|-5---8-------------------------------------------------------------|

[/song]

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15-07-2004, 11:07
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Mjchael Offline
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#8
 
@bo-Fan84

Bei Improvisationen kommt es meist darauf an, irgendwelche passenden Töne der Tonleiter über die Akkorde, die gespielt werden zu legen.

Am einfachsten ist es, nur Akkordtöne zu verwenden. Daher kann man üben, immer die Akkordtöne zu treffen.
Beispiel für C-Dur (entspricht A-Moll (melodisch))
1 3 5 (7) --> C (j7)
2 4 6 (1) --> d (7)
3 5 7 (2) --> e (7)
4 6 1 (3) --> F (j7)
5 7 2 (4) --> G (7)
6 1 3 (5) --> a (7)

Als zweite Stufe die entsprechenden Pentatoniken

Als dritte Stufe die gesammte Tonleiter.
Hier gehört ein gutes Stück Übung und Experimentieren dazu, herauszufinden, mit welchen Tönen man gut starten kann, welche Töne man mehr betonen muß, und welche nur flüchtig (als Durchgangston) gespielt werden... Das eigene Ohr ist aber ein guter Lehrmeister.

Anfangs wird man wohl hauptsächlich die Tonleiter rauf- und runternudeln, bis man etwas mutiger werden kann und ein wenig herumspringen kann.

Das Nachspielen von anderen Stücken, oder Melodiephrasen ist ebenfalls sehr hilfreich.
Startom hat dazu ja ein gutes Beispiel gegeben.

Auf meiner Internetseite findest du unter \"Theorie\" einige Zusammenstellungen von Skalen und Übersichten, die Dir vielleicht helfen. u.a. Aufbau der Skalen

Gitworks Saite ist auch eine sehr gute Quelle für Infos.

www.worldjazz.ch kann ich dir nur empfehlen, wenn du ein wenig Hintergrundgedudel brauchst, um deine Improvisationsfähigkeiten auszuprobieren.

www.guitar.ch hat auch tolle Jamtracks mit Tab und Hörbeispielen.

Habe ich alle mit dem kostenlosen WebSpider von www.xaldon.de auf meinen Rechner geladen.

Viel Spaß beim Üben
Michael
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16-07-2004, 12:19
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bo-Fan84 Offline
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#9
 
So weit, so gut! Aber damit kann ich nichts anfangen (ich bin halt voller Laie!):

Beispiel für C-Dur (entspricht A-Moll (melodisch))
1 3 5 (7) --> C (j7)
2 4 6 (1) --> d (7)
3 5 7 (2) --> e (7)
4 6 1 (3) --> F (j7)
5 7 2 (4) --> G (7)
6 1 3 (5) --> a (7)
16-07-2004, 20:03
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Ralfi Offline
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#10
 
Zitat:Original von bo-Fan84:
So weit, so gut! Aber damit kann ich nichts anfangen (ich bin halt voller Laie!):
Da geht es dir nicht viel besser als mir. Ich habe allerdings die Vermutung, dass die Zusammenhänge gar nicht so kompliziert sind, wie sie erscheinen bzw. dargestellt werden. Rolleyes

Richtig, die C-Dur und die A-Moll Pentatonik \"entsprechen\" einander. Einige Musiktheoretiker sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer Parallelität.

Wenn du hochscrollst zu meinem letzten Post, siehst du diese Parallelität am Beispiel C-Dur und A-Moll (äolisch):
[song]
C-Dur Pentatonik:
C – D – E – G – A

A-Moll Pentatonik:
A – C – D – E – G[/song]
Die Töne sind identisch wie du siehst. Und wo du diese auf dem Griffbrett deiner Gitarre findest (Pattern) hat dir startom ja schon aufgeschrieben. Wink

Die Bezeichnungsweise von Mjichael in dem letzten Post habe auch ich nicht so ganz verstanden und er wird uns diese vielleicht noch etwas erläutern. Thumbs

Am Ende ist entscheidend, was für Töne aus der Gitarre herauskommen. Für mein Verständnis sind Theorien und Schreibweisen nur Hilfsmittel, uns dabei zu helfen auf Ideen zu kommen. :-D

--
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Mjchael Offline
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#11
 
Ups, da habe ich wohl zu viel vorausgesetzt.
Ist aber tatsächlich viel einfacher als es aussieht.
Die Töne der Durtonleitern kann man einfach durchnummerieren.

Als Beispiel verwendet man immer die C-Dur Tonleiter, da man sich dann nicht um die Vorzeichen kümmern muß.
C=1, D=2, E=3, F=4, G=5, A=6, H=7, C=8=1.

Aber eigentlich ist die Tonart selbst egal. das durchnummierieren kann man mit jeder Tonleiter machen. z.B. G-Dur.
G=1, a=2, h=3, C=4, d=5, e=6, f#=7, G=8=1

Der Grundakkord jeder Tonleiter besteht aus den Tönen 1 3 5, also C, D, E für C-Dur und G H D für G-Dur. (zähle ruhig mal ab.)

Die Akkorde tauchen oft als 7er-Akkorde oder major7-Akkorde (j7) auf. Daher habe ich oben jeweils diesen Ton noch mit angegeben.

In den Skalen auf meiner Homepage www.michaels-gitarrenkurs.de habe ich die Zahlen immer mit angegeben.

Ein Beispiel: G-Typ-Skala
(Bund bzw. Lage und damit die eigentliche Tonart sind erstmal egal)
Code:
|-----|--6--|-----|--7--|-(1)-|
|-----|-(3)-|--4--|-----|-(5)-|
|--7--|-(1)-|-----|--2--|-----|
|-----|-(5)-|-----|--6--|-----|
|-----|--2--|-----|-(3)-|--4--|
|-----|--6--|-----|--7--|-(1)-|
Es ist gar nicht schwer das G in dieser G-Typ-Skala zu erkennen,
wenn man weiß, das der Grundakkord aus den Tönen 1 3 5 besteht.
|-----|-----|-----|-----|-(1)-|
|-----|-(3)-|-----|-----|-----|
|-----|-(1)-|-----|-----|-----|
|-----|-(5)-|-----|-----|-----|
|-----|-----|-----|-(3)-|-----|
|-----|-----|-----|-----|-(1)-|
Und wenn man weiß, das zu in jeder Tonart der erste, vierte und
fünfte Akkord ein Durakkord ist, kann man diese schnell in jeder
Skala finden. G-Dur C-Dur und D-Dur gehören also zusammen.
(zähle ruhig oben nochmal nach.)
|-----|--6--|-----|-----|-----|   |-----|-----|-----|--7--|-----|
|-----|-----|--4--|-----|-----|   |-----|-----|-----|-----|--5--|
|-----|--1--|-----|-----|-----|   |-----|-----|-----|--2--|-----|
|-----|-----|-----|--6--|-----|   |-----|--5--|-----|-----|-----|
|-----|-----|-----|-----|--4--|   |-----|--2--|-----|-----|-----|
|-----|--6--|-----|-----|-----|   |-----|-----|-----|-----|-----|
Zu G-Dur gehören noch die Akkorde E-Moll und A-Moll dazu...
in der Skala:
|-----|--6--|-----|-----|-----|   |-----|--6--|-----|-----|-----|
|-----|--3--|-----|-----|-----|   |-----|-----|--4--|-----|-----|    
|-----|--1--|-----|-----|-----|   |-----|-----|-----|--2--|-----|
|-----|-----|-----|--6--|-----|   |-----|-----|-----|--6--|-----|
|-----|-----|-----|--3--|-----|   |-----|--2--|-----|-----|-----|
|-----|--6--|-----|-----|-----|   |-----|--6--|-----|-----|-----|
Für den fehlenden B-Moll könnte man die Töne 3 5 7 in dieser
Lage suchen oder gleich 2 Bünde weiter in die nächste Skala rutschen.
|-----|-----|-----|--7--|-----|
|-----|--3--|-----|-----|--5--|
|--7--|-----|-----|-----|-----|
|-----|--5--|-----|-----|-----|
|-----|-----|-----|--3--|-----|
|-----|-----|-----|--7--|-----|
einfacher:
|-----|-----|-----|--7--|-----|-----|
|-----|-----|-----|-----|--5--|-----|
|-----|-----|-----|-----|-----|--3--|
|-----|-----|-----|-----|-----|--7--|
|-----|-----|-----|--3--|-----|-----|
|-----|-----|-----|--7--|-----|-----|

Ich erleichtere mir also die Orientierungen (und damit auch das Lernen) in den Skalen dadurch, dass ich mir immer vorstelle, wie diese Skala aussehen würde, wenn ich sie mit den einfachen Grundakkorden spielen würde; oder wenn ich ein Cappo einsetzen würde. So finde ich auch relativ leicht die passenden Töne, da ich immer das Bild der dazugehörigen Akkorde vor Augen habe.

Wenn ich jetzt ein 7er- oder j7er-Arpegio spielen müßte, (obwohl ich zugeben muß, dass ich nicht besonders gut darin bin...) stelle ich mir vor, wie ein Gj7 bzw ein Cj7 oder D7 als einfacher Akkord aussehen müßte, und übertrage dieses auf die Skala.

Ich hoffe, ich konnte einige Zusammenhänge klarer machen, und ein klein wenig bei der Orientierung auf dem Griffbrett weiterhelfen.





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18-07-2004, 16:32
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#12
 
@Mjchael:
Ah ..... so bezeichnest du das ..... ok, nun ist es klar. Danke. Thumbs

Bin gerade am üben. Weil ich im Runterspielen von Pentatoniken überhaupt nicht fit bin, habe ich mir dazu eben für die C-Dur / A-Moll Pentatoniken das Griffbrett bis zum 10. Bund zusammengestellt.
[song]Pentatonik
C-Dur: C - D - E – G – A
A-Moll: A - C - D - E – G


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
e|-------|-------|---G---|-------|---A---|-------|-------|---C---|---- ---|---D---|
|---C---|-------|---D---|-------|---E---|-------|-------|---G---|----- --|---A---|
G|-------|---A---|-------|-------|---C---|-------|---D---|-------|---E ---|-------|
D|-------|---E---|-------|-------|---G---|-------|---A---|-------|---- ---|---C---|
A|-------|-------|---C---|-------|---D---|-------|---E---|-------|---- ---|---G---|
E|-------|-------|---G---|-------|---A---|-------|-------|---C---|---- ---|---D---|[/song]

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#13
 
Nachtrag: Streiche aus der Durtonleiter (-Skala) den 4 und den 7 Ton heraus. Dieses sind die kritischen Halbtöne, die Probleme beim Improvisieren machen könnten. Ohne diese Töne hast du eine Pentatonik, die für diesen Akkord auf jeden Fall passt.

Die Pentatonik in oben der G-Dur-Typ Skala enthält also die Töne 1 3 5 (= G-Typ) sowie 6 1 3 (= E-Moll-Typ) und noch den Ton 2.

Wenn ich mir also G-Dur und E-Moll in der Pentatonik vorstelle habe ich schonmal fast alle nötigen Töne der G-Dur-Typ bzw. der E-Moll Typ Pentatonik.

[Bild: SPG.gif]
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18-07-2004, 16:50
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#14
 
@Ralphi
:p da haben sich unsere Antworten überschnitten.

Wenn du dir nur den Ton C von C-Dur bzw. den Ton A von a-Moll anschaust, entdeckst du in deiner Skala einfach verschiedene Skalentypen.

Bund 0-3 = C-Dur bzw. a-Moll Typ (wen wunderts)
Bund 2-5 = A-Dur bzw. g-Moll Typ
Bund 5-8 = G-Dur bzw. e-Moll Typ (wie oben beschrieben)
Bund 7-10 = F-Dur bzw. d-Moll Typ



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18-07-2004, 16:59
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#15
 
Zitat:Original von Mjchael:
Aber eigentlich ist die Tonart selbst egal.

...........

(Bund bzw. Lage und damit die eigentliche Tonart sind erstmal egal)

Können wir dann erst mal einen Moment bei C-Dur und A-Moll bleiben? ...... Habe mich gerade so schön daran gewöhnt. :p

Tranponieren kann ich ja. I) ;D

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