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Workshop Alte Musik auf Zupfinstrumenten
Karsten_Evers Offline
Schlagerfuzzi

Beiträge: 8
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2007
#1
RE: Workshop Alte Musik auf Zupfinstrumenten
Hallo, in der Akademie BURG FÜRSTENECK wird im Rahmen der \"8. Etappe für Alte Musik\" ein Workshop für Alte Musik auf Zupfinstrumenten angeboten:
Info und Anmeldung hier:
http://www.burg-fuersteneck.de/musik/altemusik.htm
Beste Grüße
Karsten Evers


Guitarras y Romances
Lauten-Ensembles im Spanien des 15. Jahrhunderts
Leitung: Marc Lewon

Sowohl das Instrument „Laute“ selbst wie auch sein Name leiten sich bekanntlich vom arabischen „al’Ud“ her. Daher verwundert es nicht, dass auch die ersten Lautenabbildungen in europäischen Handschriften im arabisch beeinflussten Spanien zu finden sind: Die Illustrationen zu den Cantigas de Santa Maria und das Schachbuch Alfons des Weisen zeigen erste Lauten in Händen von Nicht-Arabern. Allerdings kann man über die Verwendung des Instrumentes in dieser Frühzeit nur spekulieren. Sicher ist, dass die Laute bis zur Mitte des 14. Jhs. von Spanien und Italien ausgehend einen bedeutenden Platz im Instrumentarium Europas erringen konnte. Gegen 1400 erhielt sie Bünde und rückte im Verlauf des 15. Jhs. zu einem der Hauptinstrumente Westeuropas auf.

Im 15. Jahrhundert lässt sich in Spanien die Verwendung der Laute dann im Ensemble (Duo und Trio) belegen und ein Repertoire erschließen: Verschiedene Lautenisten sind namentlich genannt – darunter z.B. Rodrigo de la guitarra, der mit dem Sänger und Lautenisten Diego an seiner Seite die Höfe Spaniens bereiste. Solche Ensembles konnten außer der Laute auch Quinterne (eine kleinere Schwester der Laute), Harfe, Gesang oder Fidel beinhalten. Zu ihrem Repertoire gehörten neben komplexen Ars Subtilior-Kompositionen wohl vor allem die Romances, deren spätere Bearbeitungen in den Cancioneros, den höfischen Liederbüchern, überliefert sind.

In diesem Kurs für Zupfinstrumente begeben wir uns auf die Spuren von Rodrigo de la guitarra und seinen Kollegen und versuchen, ein verschollenes Lautenmusik-Repertoire neu zu entdecken. Dafür werden den Teilnehmern vor Kursbeginn exemplarische Bearbeitungen spanischer Chansons für die häusliche Vorbereitung zur Verfügung gestellt, um sie dann im Ensemble zusammen zu fügen. In der Regel wird dabei ein größeres „Tenorinstrument“, das die Unterstimme(n) übernimmt, mit einem kleineren „Cantusinstrument“, das für die (meist verzierten) Oberstimmen eingesetzt wird, als Duo verbunden. Neben der Besetzung mit Laute und Quinterne kommen dafür auch zwei Lauten, Harfe-Laute oder ggf. andere - moderne - Kombinationen in Frage.

Voraussetzungen: Die Teilnehmenden sollten ein mittelalterliches, bzw. Renaissance-Zupfinstrument beherrschen und für den Kurs mitbringen: vorzugsweise Laute oder Quinterne, gerne aber auch Harfe – mit Einschränkungen können auch moderne Gitarren und Mandolinen sinnvoll integriert werden. Im Zweifel bitte anfragen.

Marc Lewon, Wyhlen, Lautenist und Musikwissenschaftler. Diplomstudium (Laute, Fidel und Gesang) an der Schola Cantorum Basiliensis. Wissenschaftliche Publikationen über Frühe Musik. International tätiger Musiker in renommierten Ensembles, Ensembleleiter, zahlreiche CD-Produktionen, Lehrtätigkeit. Leiter der ab Herbst 2008 geplanten Fortbildung zur Musik des Mittelalters auf BURG FÜRSTENECK.


Angehängte Dateien
.pdf   flyer_altemusik.pdf (Größe: 120.66 KB / Downloads: 4)


Karsten Evers
BURG FÜRSTENECK
Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung
Am Schlossgarten 3
36132 Eiterfeld
Email: bildung@burg-fuersteneck.de
Tel: 06672 / 92020
www.burg-fuersteneck.de
28-01-2008, 11:31
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RE: Workshop Alte Musik auf Zupfinstrumenten - von Karsten_Evers - 28-01-2008, 11:31
[Kein Betreff] - von AndyTheke - 29-01-2008, 00:29
[Kein Betreff] - von Karsten_Evers - 29-01-2008, 10:59
[Kein Betreff] - von AndyTheke - 29-01-2008, 15:41
[Kein Betreff] - von AndiBar - 29-01-2008, 16:36
[Kein Betreff] - von AndyTheke - 29-01-2008, 16:53
[Kein Betreff] - von Karsten_Evers - 30-01-2008, 09:02

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