cybergnom
Saitenquäler

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Nunja, ich denke, dass das Geschmackssache ist.
Vom Speed her kann ich mir nicht vorstellen, dass ein \"Liegenlassen\" der Finger etwas bringt. 1. sind dann für einen Ton (wie Du schon gesagt hast) irgendwann alle 4 Finger schon irgendwo eingeplant und 2. hab ich bei Kirk Hammett (ich glaub, den kann man in puncto Speed mal als Beispiel bringen) noch nie gesehen, dass er Finger irgendwo liegen lässt.
Allerdings hat das ganze durchaus soundtechnische Folgen. Wenn Du z.B. f-g-f spielst, hat das keine Auswirkungen, jeder Ton erklingt einzeln.
Lässt Du aber bei c-d-c den Finger am c liegen, klingt das c auch noch zum d durch und Du hast eigentlich c-©d-c.
Wie gesagt, ein Patentrezept gibt es zum \"richtigen\" Greifen von Tönen meiner Meinung nicht. Du musst für Dich, gerade wenn die Geschichten schneller werden, einfach einen \"Fingersatz\" herausfinden, der Dir taugt. Es haben ja auch nicht alle Gitarristen gleich große Hände!
Ein 2-Meter-Mann übergreift einfach einen größeren Bereich als ein zierliches 1.60er Mädchen. Dafür sind deren Finger dann oft flinker.
Aber beherzige auf jeden Fall den Tip von Ladykracher! Konzentriere Dich besonders auf Ring- und kleinen Finger, da Zeige- und Mittelfinger ihren \"Weg\" am leichtesten finden!
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Darkening in vain
Decadence remains
All is said and done
Never is the sun
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| 02-05-2006, 03:06 |
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