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Kammbläser
 
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Registriert seit: Apr 2006
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Ich fange auf meine alten Tage auch noch das rocken an habe Anfangs genau vor der gleichen Frage gestanden. Ich habe mich dann für eine E-Gitarre (LP) entschieden. Der Vorteil ist Du kannst auch Nachts üben ohne deine Nachbarn zu wecken. Die meisten AMPs haben einen Kopfhörerausgang u. es gibt auch einen speziellen E-Gitarren-Minniverstärker für Kopfhörer (z.B. von Rocktron). Der ist nicht viel größer als ein Walk/Discmann und Du kannst dich beim Üben frei bewegen. Ich habe mir vor ein paar Wochen die Konzertgitarre von einem Bekannten geliehen und es stimmt schon das eine E-Gitarre mehr verzeit wenn man mal etwas unsauber greift, aber ich glaube nicht das man deshalb schlechter Gitarre spielen lernt. Wenn man clean (Ohne Zerre) spielt hört man auch bei der E-Gitarre wenn man unsauber spielt und sobald man auf einer akustischen Gitarre spielt stellt man sich drauf ein (denke ich).
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| 24-04-2006, 18:38 |
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Starchild
Hardrocker
    
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Registriert seit: Mar 2005
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Hi!
Ich hab auch noch meine Konzertgitarre (Klassische), gekauft für 79 € in einem Musikshop der teureren Variante. Das einzige Manko ist der Lack, der splittert bei der kleinsten (Ok, etwas übertrieben, aber bei scharfen Gegenständen) Berührung ab. Bis heute, nach 2 1/2 Jahren, hab ich nur einmal die Saiten gewechselt, weil diese ziemlich spröde waren, Nylon halt. :-D Sonst hat sie noch ihren Klang und ihre Bespielbarkeit wie früher. Und ich werde es nie bereuen, auf dieser Gitarre spielen gelernt zu haben, denn das macht schon was aus. Wenn ich Freunde sehe, die auf E-Gitarre angefangen haben und genau so eifrig gelernt und geübt haben, wie ich, dann sieht man schon den Unterschied in der Spieltechnik, was Sauberkeit beim Spielen angeht. Aber das ist jedem selbst überlassen, schließlich soll man letztendlich Spaß daran haben, ne?
MfG
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My Equipment:
Yamaha Pacifica 012 BK
Marshall MG15DFX
Klotz Cables
Dunlop Picks
Dean Markley Strings
Ich mach mir meine Katastrophen selber.
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| 24-04-2006, 19:55 |
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cybergnom
Saitenquäler

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Themen: 9
Registriert seit: Apr 2006
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Zitat:Original von Caput:
also ich glaube für mich ist eine Konzertgitarre besser.
Allein schon wegen den Saiten (meine Fingerkuppen müssen sich erst noch gewöhnen ) und der breitere Hals kommt mir auch gelegen!
Im Musikgeschäft werde ich bei gelegenheit mal vorbeischauen!
Aber für mich wäre es noch wichtig zu wissen, wieviel eine Gitarre, für einen Anfänger denn kosten sollte.
Und wegen der falschen Rubrik:
Ich werde mich bemühen ab sofort immer die richitge rauszusuchen!
Also 1. finde ich es mit Stahlseiten nicht soooo tragisch. Ich habe nach 3 Jahren auch sofort mit einer Westerngitarre angefangen und hatte nur die ersten 3 Tage Probleme. Und soundtechnisch finde ich eine Westerngitarre einfach \"druckvoller\". Die Klassiche ist mir einfach ein bisschen zu brav.
Ausserdem ist der breitere Bund in meinen Augen eher ein kleines Handycap, da Barrees auf nem breiten Bund schweiriger (zu lernen) sind.
Aber wie schon meine Vorredner angesprochen haben: Geh in eine Mukkebude und probier einfach mal die beiden Varianten aus. Am Ende entscheidet eh nur Dein subjektiver Eindruck!
Zu Deiner zweiten Frage muss ich sagen, dass ich mir für 159,- Euro eine Epiphone Westerngitarre gekauft habe, mit der ich voll und ganz zufrieden bin!
Es gibt natürlich auch noch günstigere, aber auch hier gilt: Nimm die Teile in die Hand und spiel mal ein paar Minuten was drauf.
Denn nur was Dir persönlich taugt, wird Dir auch die Freude am Gitarrelernen bereiten!
Darkening in vain
Decadence remains
All is said and done
Never is the sun
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| 24-04-2006, 23:04 |
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Der_Klassiker
Frontmann
      
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Themen: 39
Registriert seit: Dec 2003
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@ Ginsi
Die Einstellung teuer = gut, stimmt so nicht.
150 € für eine Gitarre ist in keinster Weise teuer, sondern sehr günstig.
Hast Du schonmal auf einer Gitarre gespielt, die qualitativ hochewertiger ist? Ich kenne auch günstige Gitarren und muss sagen, dass man für 100 € eigentlich kein tolles Instrument bekommt.
Schon die rein menschliche Logik sagt einem, dass niemand solch ein Gerät für den Preis zimmern kann. Holz und Mechanik kosten doch auch schon und die Arbeitskosten kommen auch noch hinzu. Sicherlich ist das Holz auch nicht sonderlich gut, sondern vielmehr eine Sperrholzplatte, bzw. billigste Fichte oder Kiefer.
Das Griffbrett ist bei der Gitarre auch sehr wichtig. Kann man z.B. in der 15ten Lage immer noch gut und klar spielen? Oder fängt die Gitarre an dort unsauber zu klingen? Ist der Ton genauso laut, wie in der erste Lage?
Spielst Du nur Akkorde oder auch ausgefeilte Melodien?
Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, dass wenn man eine bessere Konzertgitarre gespielt hat, eigentlich nicht mehr auf das alte Instrument zurück will. Aber es soll auch Leute geben, die sich mit wenig, bzw. mit Schrott zufrieden geben.
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Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
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| 25-04-2006, 12:16 |
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Ginsi
Quetschklavier-Spieler
 
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Themen: 5
Registriert seit: Apr 2006
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Zitat:Das Griffbrett ist bei der Gitarre auch sehr wichtig. Kann man z.B. in der 15ten Lage immer noch gut und klar spielen? Oder fängt die Gitarre an dort unsauber zu klingen? Ist der Ton genauso laut, wie in der erste Lage?
Spielst Du nur Akkorde oder auch ausgefeilte Melodien?
Ich sage mal nichts und schreib einfach mal eine Aufnahme von Paco Pénas \"Herencia Latina\".. Du kannst dann selber entscheiden, ob meine Gitarre besch..eiden klingt, oder nicht.
http://ginsispace.abi09-bendorf.de/herencia_latina.mp3
Gespielt auf meiner Über20Jahrealtundunter100DMgekostet-Gitarre.
EDIT: Da man die Bespielbarkeit ja nicht so richtig hören kann, sag ich mal vorab, dass ich auf dieser Gitarre sehr gut zurecht komme.
mfG Ginsi
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| 25-04-2006, 15:52 |
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Keese
Kammbläser
 
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Themen: 10
Registriert seit: Feb 2004
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ich fnde, dass wir, die schon ein wenig spielen einen ganz anderen eindruck von instrumenten haben und auch ganz andere erwartungen an diese stellen als jemand, der gerade anfängt zu spielen. für den anfang reichen meiner meinung nach auch günstige instrumente. zum klampfen reicht auch ne 50€ gitarre. wenn man dann besser wird und mehr kann merkt man, dass diese \"billigen\" instrumente einfach nicht mehr reichen...erst dann muss man sich um besseres equipment gedanken machen finde ich.
was is denn wenn ich damit anfange ein instrument zu lernen aber doch recht schnell merke, dass es einfach nicht das ist wonach ich suche? in dem fall hab ich ne ganze menge geld verpulvert, kann vielleicht das instrument wieder verkaufen aber plus-minus-null komm ich da nicht raus.
und auf die frage ob man auf ner akustik oder ner e-gitarre anfangen soll zu lernen kann man eigentlich nur falsch beantworten. mag sein, dass der klassiker anderer meinung ist, aber das ist ein subjektiver eindruck. genauso wie der eindruck der e-gitarren-fraktion. man muss einfach danach gehen, wo man bock drauf hat.
ps: ich bin auch saxophoniker (gewesen)...macht schon was her
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| 27-04-2006, 10:55 |
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Ischdo
Quetschklavier-Spieler
 
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Themen: 8
Registriert seit: Feb 2006
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Also meine Meinung zu der ganzen Sache , du hast dich ja nun für die klassische Gitarre entschieden , aber aus deinen Posts kann man schon ablesen , das du nich allzu ewig warten wirst bis du auf ne E-Gitarre umsteigst . Von daher würd ich jetzt kein kleines Vermögen ausgeben , ich hab mir damals ne Gitarre für um die 100€ geholt , spiele heute E- und A-Gitarre parallel ( hauptsächlich E ) und bin mit meiner Gitarre völlig zufrieden . Ich denke auch das es ne Flohmarktgitarre zum Akkorde üben und kleinere Lieder spielen reicht , wenn man eh plant auf E-Gitarre umzusteigen !
Naja musste selber wissen , ist nur meine Erfahrung .
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Lieber heimlich schlau , als unheimlich blöd
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| 27-04-2006, 20:04 |
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