Caput
Saitenquäler

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RE: Gitarrenkauf
Hallo,
nach 5 Jahren Saxophon möchte ich auch mal was neues entdecken und bin dabei auf die Gitarre gestoßen.
Da mein Bruder mal mit dem Spielen anfangen wollte habe ich \"Das Gitarrenbuch\" von Peter Bursch und hab schon ein wenig angefangen.
Jedoch bin ich mit meiner jetztigen Gitarre nicht so ganz zufrieden!
Die Seiten \"Scharren\" immer so komisch (ich muss schon sehr fest drücken, damit das nicht passiert) und auch der Abstand von der Seite zum Hals hin ist doch recht groß (ich weiß jetzt nicht wie das bei guten Gitarren ist, aber mir kommt er groß vor; am 5. Bund sind es gut 5-6mm).
Deshalb wollte ich mir eine neue Gitarre kaufen.
Ich hab mal bei www.thomann.de vorbeigeschaut und bin sehr erfreut, dass die doch relativ günstig sind (günstiger als ein Saxophon  ).
Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage, welche Gitarre ich kaufen soll.
Eigentlich möchte ich schon E-Gitarre können aber auch die Klassische Gitarre ist schön.
Ist eine E-Gitarre zum lernen geeignet oder soll ich mir lieber eine Klassische Kaufen und dann, wenn ichs kann auf eine E-Gitarre umsteigen?
Ist der Unterschied zwischen E-Gitarre und der klass. Gitarre im bezug auf die Griffe groß oder gibt es gar keinen?
Kann ich mit der E-Gitarre auch ganz normale Lieder spielen oder klingt es ganz anders?
Wie ihr seht hab ich noch recht wenig ahnung von der Materie und würde mich über antworten sehr freuen!
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| 23-04-2006, 18:39 |
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Der_Klassiker
Frontmann
      
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Moin,
ich würde Dir empfehlen zu Beginn eine klassische Gitarre zu kaufen, weil sie vielseitiger ist!
Du kannst eigentlich alle Stilrichtungen dort spielen, die E-Gitarre ist ja fast ausschließlich für Rock/morderne Musik zu gebrauchen. Ich denke, dass man auf der Konzertgitarre das Spielen an sich auch besser lernt und das man auch die polyphone Spielweise dort lernt, was bei der E-Git nicht ist, da man ja in der Regel mit dem Plektrum spielt. Außerdem bist Du bei der E-Git immer auf Strom angewiesen und kannst sie nicht überall mit hinnehmen.
Daher mein Tipp für den Anfang: Immer mit einer Konzertgitarre beginnen!
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Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
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| 23-04-2006, 19:36 |
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uiweidui
Saitenquäler

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Registriert seit: Feb 2006
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da würde ich als e-gitarren spieler aber genau das gegenteil behaupten :-D
mit nem guten verstärker und ein bisschen hall/chorus kriegt man mit ner e-gitarre auch recht nette cleane klänge hin. natürlichh geht das
noch lange nicht in richtung akkustik.wenn du aber versuchst mit ner akkustigitarre die besagten modernen sounds hinkriegen willst, wird der unterschied zigfach größer sein...
das gitarre spielen ansich kann man grundsätzlich bei beiden lernen. das entscheidende ist meiner meinung nach dein anspruch an das instrument. gehört rockiges fetziges für dich dazu, wirst du um ne e-gitarre nicht wirklich drum herumkommen, und dann spricht eigentlich auch nichts dagegen, direkt damit anzufangen
willst du die gitarre für lagerfeuerabende o. Ä. gebrauchen, ist eine akkustik unverzichtbar. ein weiterer pluspunkt für die akkustik ist noch, das die anschaffung erstmal wesentlich günstiger ist
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Aus der Artiklebeschreibung eines eBay-Musikgroßhändlers:
Orig. Duncan Design Tonabnehmer, Bestückung: 2x orig. EMG HZ Humbucker
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| 23-04-2006, 19:58 |
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StuckusQuo
Stehgeiger
  
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Wenn du aber auf einer klassischen Konzertklampfe lernst und dann auf ne Stromgitarre umsteigst hast du auch wieder ne Umstellung, da der Hals um einiges breiter ist.
Ich bin der Meinung, dass das zwei verschiedene Instrumente sind und kann dir als Stromer nur die E, oder ne Western empfehlen.
--
....keep rockin............SQ...40 Years of RocknRoll.....1965-2005
....keep rockin............SQ...\"
www.never2late.eu
ESP LTD EC 1000 deluxe
Les Paul
Fender Telecaster
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| 24-04-2006, 10:50 |
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ghetto
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Normalerweise haben diejenigen, die mit einer Konzertgitarre angefangen haben, eine bessere und sauberere Spieltechnik als die, die vom ersten Ton an immer E-Gitarre gespielt haben. Der Umstieg von einer E-Gitarre auf eine Konzert ist dann nicht so einfach, weil die Konzertgitarre einfach weniger \"verzeiht\" als eine E-Gitarre.
Griffe und Töne sind bei allen Gitarren gleich, ganz egal ob Konzert-, Western- oder E-Gitarre. Somit kannst du theoretisch auch ein Stück von Korn oder Soulfly auf der Konzertgitarre oder ein klassisches Stück von H. Villa-Lobos auf der E-Gitarre spielen. Die Frage ist dann nur, ob der Klang dem entspricht, was du dir erwartest.
Wenn du aber eh nur an einer E-Gitarre interessiert bist, solltest du dich nicht unnötig aufhalten lassen und gleich das spielen, was dir gefällt. Darin gebe ich startom absolut recht.
Eine gute \"Zwischenlösung\" sind in meinen Augen Westerngitarren mit Tonabnehmer. Diese Westerngitarren sind vollwertige Akustikgitarren (keine Konzertgitarren), die sich aber auch verstärken lassen. Der Klang dieser Gitarren bleibt jedoch akustisch, du wirst ihnen keine Heavy Metal-Klänge entlocken können.
Gruß,
--
And then one night in desperation, a young man breaks away.
He buys a gun, steals a car, tries to run but he don´t get far in the
Akustik-GHETTO
GHETTO
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| 24-04-2006, 12:18 |
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Caput
Saitenquäler

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Registriert seit: Apr 2006
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Vielen dank für die Antworten!
Also wie ich das hier sehe, gibt es 2 Lager
Es ist nicht so, dass ich total auf E-Gitarre fixiert bin!
Ich möchte schonmal was rockiges spielen aber dann auch mal was ruiges....also eher ne bunte Mischung!
Kann denn einer, der eine E-Gitarre hat und es auch mit einer gelernt hat, einfach so mal eine klassische Gitarre spielen?
Ich meine die Griffe sind ja dieselben, oder?
Und was ist von so einem Angebot zu halten?
http://www.thomann.de/de/behringer_vinta...r_pack.htm
Ist die Gitarre, die dabei ist gut oder nicht?
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| 24-04-2006, 13:55 |
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cybergnom
Saitenquäler

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Also meiner Meinung nach ist zum Anfang eine akustische Gitarre hilfreicher. Du wirst lernen, die Töne bzw. Akkorde sauber zu greifen, d man auf einer Akustikgitarre jeden unsauberen Griff sofort hört (oder besser: nicht hört  )
Wenn Du auf ner E-Gitarre mit Verzerrung mal unsauber greifst oder dich um nen Bund vertust, ist das viel weniger \"schwerwiegend\".
Ausserdem ist der Umstieg von Akustik auf Strom weniger schwierig, da IMO vor allem die Barrees auf einer E-Gitarre auf Grund des schmaleren Griffbretts einfacher zu greifen sind (umgekehrt: der Umstieg von E-Gitarre auf ne Akkustik fällt wesentlich schwerer)
Und, was meiner MEinung nach das wichtigste ist, Du kannst die Klampfe überall mit hin nehmen, weil Du für ne Akustikgitarre bekantlich ja keinen Strom brauchst.
Wenn Du dann mal ein bisschen spielen kannst, ist es Dir dann Möglich auch mal an nem geselligen Abend ein paar Liedchen zum Besten zu geben!
Ich würde mir n Deiner Stelle eine Westerngitarre zulegen!
Darkening in vain
Decadence remains
All is said and done
Never is the sun
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| 24-04-2006, 14:31 |
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Caput
Saitenquäler

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Registriert seit: Apr 2006
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ok ihr habt mich überzeugt!
Ich kauf mir eine klassische Gitarre (eine Akutische ist doch eine klassische, oder?)!
Und wenn ich richtig spielen kann dann eine Elektrische!
Wieviel sollte man denn für eine einigermassen gescheide Gitarre ausgeben (kein Profigerät! Bin Anfänger) und gibt es spezielle Hersteller, die zu empfehlen sind?
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| 24-04-2006, 15:36 |
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Caput
Saitenquäler

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Registriert seit: Apr 2006
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also ich glaube für mich ist eine Konzertgitarre besser.
Allein schon wegen den Saiten (meine Fingerkuppen müssen sich erst noch gewöhnen  ) und der breitere Hals kommt mir auch gelegen!
Im Musikgeschäft werde ich bei gelegenheit mal vorbeischauen!
Aber für mich wäre es noch wichtig zu wissen, wieviel eine Gitarre, für einen Anfänger denn kosten sollte.
Und wegen der falschen Rubrik:
Ich werde mich bemühen ab sofort immer die richitge rauszusuchen!
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| 24-04-2006, 16:17 |
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Der_Klassiker
Frontmann
      
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Registriert seit: Dec 2003
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Unter 150 wirst du wohl keine Gitarre bekommen, an der du lange Freude haben wirst!
Folgende Gitarre für 209,00 Eur ist meines Erachtens für den Anfang sehr gut. http://www.thomann.de/de/hoefner_hz23.htm
Ansonsten würde ich auch empfehlen in ein Fachgeschäft zu gehen!
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Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
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| 24-04-2006, 16:26 |
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Ginsi
Quetschklavier-Spieler
 
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Registriert seit: Apr 2006
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Zitat:Original von Der_Klassiker:
Unter 150 wirst du wohl keine Gitarre bekommen, an der du lange Freude haben wirst!
Folgende Gitarre für 209,00 Eur ist meines Erachtens für den Anfang sehr gut. http://www.thomann.de/de/hoefner_hz23.htm
Ansonsten würde ich auch empfehlen in ein Fachgeschäft zu gehen!
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Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann
Schwachsinn  . Und das hoch zehn
Ich spiele eine 20 Jahre alte Gitarre, die damals weniger als 100DM gekostet hat. Ich habe an dieser Konzertgitarre noch immer meine größte Freude (habe zwischendurch mal die Mechaniken und die Saiten gewechselt). Warum haben fast alle Gitarristen, die ich kenne die Grundeinstellung nur Teuer = Gut. Fame nix, muss Marshall sein, weil Marshall = Teuer = Gut..
Geh in den Mukkeladen und sach dem mal der soll seine billigste Klampfe rausrücken, von der er denkt, dass man gut drauf spielen kann. Sag ihm ausdrücklich, dass du Anfänger bist und auch so ne Gitte willst. Ich wette du kommst unter 100€ weg!!
mfG Ginsi
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| 24-04-2006, 16:58 |
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