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Trockenübungen - Druckversion +- Das große deutschsprachige Gitarrenforum (https://gitarrenboard.de) +-- Forum: Musikboard (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Spieltechnik (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=8) +--- Thema: Trockenübungen (/showthread.php?tid=19763) |
RE: Trockenübungen - 3rdeye - 19-09-2006 Kennt ihr das Problem ? Ihr seid irgendwo unterwegs und hört nen richtig guten song und euch juckts sofort in den Fingern und ihr würdet am liebsten direkt zur Klampfe greifen dochweit und breit ist keine da. Was nun ? Hab hier schonmal was von Akkorde in der Luft formen gelesen. Nun bin ich schon länger soweit allemöglichen Akkorde spielen zu können. Aber mich interessiert trozdem ob ihr weitere \"Trockenübngen\" kennt, die man einfach überall, unterwegs ohne klampfe machen kann, zur dehnung der finger, kräftigung der muskeln, koordination usw usw....eben alles was man so machen kann um seine fähigkeiten auszubauen und zumindest den \"Heisshunger\" fürn moment zu befriedigen. Thx ! -- www.myspace.com/kalamazootra - fisch - 20-09-2006 trockenübungen sind für mich persönlich quasi uninteressant.....:-D :-D -- Blubb.....Blubb ° - Little_Mama - 20-09-2006 @fisch Sag mal machst du nicht nur Trockenübungen oder gibt es jetzt schon tragbare Aquarien *grinsssssss* -- Never judge a book by its cover. Take your time and look inside. - Blooz - 20-09-2006 Relativ einfach : linke Hand auflegen (egal worauf), Finger \"angewinkelt\" (Fingerspitzen 90° zur Oberflaeche). Indem die ungenutzten Finger (inklusive Daumen) unbedingt aufliegen bleiben, folgende anheben (Z = Zeigefinger, etc.): 1. ZR und MK gleichzeitig abwechselnd anheben 2. abwechselnd anheben, in Reihenfolge: Z-R-M-K Etwas schwerer: linke Hand zur Faus zusammenballen, ZR und MK gleichzeitig abwechselnd anheben (strecken), wobei die nicht genutzten Finger (inklusive Daumen) unbedingt \"geballt\" bleiben. Davon ausgehend kannst du dir selbst Trockenuebungen zurechtlegen, je nachdem welche dir schwieriger erscheinen und Spass machen. -- - Und da gibts Sounds von mir, Cottonman und Ralfi: http://www.blooz.de.vu - drbest - 20-09-2006 Es gibt die Möglichkeit zu visualisieren. Einfach Augen schließen und eine bestimmte Technik im Geist durchgehen. Egal wie simpel sie auch sein mag. Es ist erwiesen, dass dabei die gleichen Hirnregionen aktiv werden, wie wenn man es tatsächlich durchführen würde. Quasi virtuelle Realität in deinem Kopf. Die Technnik wird in vielen Leistungssportarten eingesetzt, um komplexe und schnell zu vollführende Techniken im Detail zu verstehen und Verbesserungen im Detail zu bewirken. Da man auf der Gitarre jede Technik auch beliebig langsam durchführen kann, ist es nicht sinnvoll das statt Gitarre zu machen. Falls aber gerade keine Klampfe da ist, macht es schon Sinn. Was Blooz bescheibt ist auch eine sehr gute Übung, da sie die Unabhängigkeit der Finger voneinander und in diversen Kombinationen trainiert. Vor allem achtet auf sowas kaum jemand beim Spielen. Bei der Übung konzentriert man sich aber fast ausschließlich darauf. Mit solchen Übungen kann man wunderbar die Ursache für Verspannungen erkennen und sie durch langsame und gezielt gesteuerte Ausrichtung des Geistes langsam austrainieren. Ich dachte am Anfang, dass sich, wenn man dann wieder auf dem Instrument und deutlich schneller spielt, sowas nicht in das Spiel integriert. Aber das tut es definitiv. Und es beweist: langsam und bewußt spielen ist überwiegend Gehirntraining und schnell spielen ist überwiegend Muskeltraining. -- \"Ja, es war besser, selber zu steuern und dabei in Scherben zu gehen, als immer von einem andern gefahren und gelenkt zu werden. \" |